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Sascha Wandhöfer

Die Zahl 42 scheint eine ganz besondere Bedeutung für Sascha Wandhöfer zu haben, genauso wie das Jahr 2081. Vielleicht ja das Jahr, in dem sein Verein Schalke 04 mal wieder deutscher Meister wird. Sascha ist Redakteur bei Radio Berg.


http://www.radioberg.de/berg/rb/1232069/programm/team

Mein erster Berufswunsch:
erst klassisch Tierarzt, dann Archäologe (weil ich Dinosaurier ausbuddeln wollte... gut dass ich's nicht geworden bin, da wär die Enttäuschung groß gewesen) - und dann auch schon recht früh Journalist.

Das Erste, woran ich mich im Leben erinnern kann:
uff... so richtig daran, wie ich im Alter von vier Jahren im Urlaub mit meinen Großeltern einen Stoffhasen auf einen Brunnen gesetzt habe und die Passanten alle dachten, das sei ein total zahmer Hase.

Mein Lieblingsfach in der Schule:
Geschichte und Politik - und tatsächlich Mathe, wenn ich's mal verstanden hab...

Meine größte Radiopanne:
Als an alter Wirkungsstätte beim Campusradio statt eines fertigen Beitrags dummerweise die ungeschnittene Version lief, in der ich mich dauernd verhaspel und gefühlte 100 mal neu ansetze. Und weil das irgendwie unbemerkt blieb, lief das dann so anderthalb Minuten...

Mein schönster Radiomoment:
Datiert aus dem Jahr 2001, als ich zusammen mit einem befreundeten Dortmund-Fan vor dem Radio erleben durfte, wie Schalke 04 in Dortmund 4-0 gewinnt. Der schlimmste Radiomoment ist übrigens auch aus dem Jahr 2001 und hat mit Fußball zu tun.

Wenn ich drei Wünsche frei hätte:
1.) Gesundheit für Freunde, Familie und mich (ich hoffe das wären formal nicht schon drei)
2.) So alt werden, wie ich möchte (2081 gibt es ne komplette Sonnenfinsternis hier, die ich gerne noch erleben würde)
3.) Noch drei Wünsche

Was ich mit 1. Mio Euro machen würde: 
Quer durch die Welt reisen, vielleicht ein kleines Häuschen kaufen, die Familie reich beschenken, ein wenig spenden - sag ich jetzt. Wenn ich das Geld habe werd ich es fürchte ich für viel Blödsinn ausgeben... falls ich also an so viel Geld komme: Erinnert mich an diese Antwort hier! Danke.

Was ist, wenn mein Internet vier Wochen ausfällt: 
PANIK!!?!?!

Was habe ich immer im Kühlschrank:
zu viel Leere. Und Remoulade. Wieso auch immer.

Der Sinn des Universums, des Lebens und des ganzen Rests:
42.

Wie lange dauert es, meine Wohnung aufzuräumen: 
Hm. Woher soll ich das wissen?

Das schlechteste Buch / Film, das ich je gesehen/gelesen habe: 
Buch: Fontanes Effi Briest war in der Schule für mich die reinste Folter.
Film: achje, zu viele...mit am enttäuschendsten fand ich jedenfalls den Hobbit - Smaugs Einöde.

Was ist mir lieber: Einfach oder kompliziert:
Schon mein Fahrprüfer wusste: "Herr Wandhöfer, Sie haben eine Art an sich, sich das Leben selbst schwer zu machen". Kompliziert. Bitte.

Was tue ich, wenn ich diesen Fragebogen zuende ausgefüllt habe:
Aaah meine Nudeln kochen über ... !


Sascha schreibt heute über sein Leben im Dachgeschoss

Sascha Wandhöfer ist Redakteur bei Radio Berg. Manchmal wünscht er sich vom Dachgeschoss ins Souterrain - bei großer Hitze nämlich!


Wöchentlich schreiben Radio Berg-Mitarbeiter über ihre persönlichen Erlebnisse in der Rubrik Team Intim im Bergischen Handelsblatt, dem Anzeigenecho und dem Lokalanzeiger Waldbröl. Die jeweils aktuellen Texte finden Sie hier. Sascha heute über sein persönliches Wärmeempfinden...

"Tag 4. Verzweiflung. Das letzte trockene Hemd ist durchschwitzt. Der Ventilator scheint langsam schlapp zu machen. Ich glaube, ich schmelze bereits. Oh Hitze. Diese Hitze. " So könnte er aussehen, der Auszug aus meinem noch ungeschriebenen Bestseller "Der Sommer des Sascha W.: Ein Leben im Dachgeschoss".
Ja, eigentlich ist der Sommer schön, klar. In meiner kleinen heißen Wohnung treibt er mich allerdings an heißen Tagen in den Wahnsinn. Einschlafen bei 33 Grad? Unmöglich! Dachte ich. Da hatte ich aber noch nicht mit dem Einfallsreichstum der Menschen im Bergischen gerechnet! Die haben mir nach meinem - man kann ihn wohl "verzweifelten" nennen - Radioaufruf viele Tipps gegeben, wie wir Dachgeschossopfer uns das Leben etwas erleichtern können: Das Bettlaken ins Eisfach stopfen, Kältegel, Silberfolie vor die Fenster, ein kaltes Handtuch in den Nacken... ich habe alles ausprobiert! Manches klappt, manches hält leider nur so rund 3 bis 12 Sekunden an. Aber der Tipp von Erika ist Gold wert: Minzöl! Ein paar Tropfen auf einen Schwamm, Duschgel dazu, einreiben (das jetzt bitte nicht bildlich vorstellen - zu spät? Das tut mir Leid!). Einwirken lassen, abduschen - top! Hält lange genug kühl, um einschlafen zu können. So hangle ich mich von Sommertag zu Sommertag - bis ich den Tipp von Bibi beherzige: Einfach umziehen. Wird gemacht, nächsten Monat. Dann gehts vom Dachgeschoss in den Keller. Naja, Souterrain. Und im Winter sammle ich dann Ihre Tipps gegen die Kälte.


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