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Modekonzern Gerry Weber schreibt weiter rote Zahlen

Der Modekonzern Gerry Weber hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 weiter rote Zahlen geschrieben. In den drei Monaten bis Ende Juli betrug der Fehlbetrag 5,1 Millionen Euro, nach einem Minus von 6,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Halle (dpa/lnw) - Der Modekonzern Gerry Weber hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 weiter rote Zahlen geschrieben. In den drei Monaten bis Ende Juli betrug der Fehlbetrag 5,1 Millionen Euro, nach einem Minus von 6,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dabei belasteten hohe Rabatte auf alte Warenbestände das Ergebnis. Trotz erster Erfolge der Modernisierungsmaßnahmen sei es "nicht gelungen, die Ergebnissituation deutlich zu verbessern", sagte Gerry-Weber-Chef Ralf Weber. Der Umsatz sank von 195 Millionen auf 192 Millionen Euro.

Gerry Weber befindet sich mitten in einem Sanierungsprogramm. Das Unternehmen leidet unter einem schwachen Marktumfeld in Deutschland und der weiter steigenden Konkurrenz im Onlinehandel. Nach einem zu starken und schnellen Expansionskurs der vergangenen Jahre schneidet der Konzern derzeit sein Einzelhandelsgeschäft wieder zurück. So wurden seit dem Ende des dritten Quartals des Vorjahres 88 Gerry-Weber-Läden geschlossen. Personal- und Sachkosten sollen um 20 bis 25 Millionen Euro gesenkt werden - ein Ziel, dass Gerry Weber eigenen Angaben zufolge bereits zum Ende des dritten Quartals "nahezu" erreicht hat.

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