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A1-Rheinbrücke Schärfere Strafen für LKW-Fahrer

Das massenhafte Ignorieren des LKW-Fahrverbots über die A1-Rheinbrücke bei Leverkusen wird wohl bald Konsequenzen haben. Laut einer Verordnung von Verkehrsminister Dobrindt werden die Strafen dafür drastisch verschärft.


Das berichtet die Saarbrücker Zeitung. Für LKW-Fahrer, die trotz eines Verbots über eine gesperrte Brücke fahren, sollen künftig 500 Euro Bußgeld und zwei Monate Führerscheinentzug fällig werden. Bislang gibt es lediglich ein Bußgeld von 75 Euro. Laut Dobrindt werden LKW-Fahrverbote zum Schutz der Infrastruktur deutschlandweit in erheblichem Maße missachtet.

Vor der Leverkusener A1-Brücke mussten Schranken aufgestellt werden, weil dort täglich bis zu 1.000 Laster trotz Verbots über die marode Brücke gefahren waren.

(17.07.2017)


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