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Oberberg Noch keine Beschwerden über neue Notdienstbezirke

Seit Anfang des Jahres gibt es im Oberbergischen Kreis nur noch drei zentrale Notdienstbezirke. Einige Patienten hatten befürchten, dass die Versorgung deshalb schlechter wird. Diese Befürchtung habe sich nach den ersten Wochen aber nicht bestätigt, sagt die Kassenärztliche Vereinigung.


In der Zeit, in der die Ärzte keine Sprechstunden haben, müssen Patienten jetzt in die Kliniken nach Waldbröl, Wipperfürth oder Gummersbach. Damit gibt es jetzt nur noch drei, statt wie vorher acht Notdienstbezirke. Die Versorgung der Patienten sei trotzdem weiterhin gewährleistet. Auch die Ärzte, die für Hausbesuche zu den Pateinten fahren, hätten bislang keine übermäßig weiten Fahrten machen müssen, sagt die Kassenärztliche Vereinigung. Wenn sich Pateinten zum Beispiel über zu lange Wartezeiten beschweren, würden sie das meist direkt machen. Jetzt in den ersten Wochen habe es aber keine einzige Beschwerde gegeben, sagt die Vereinigung.

(20.01.2017)


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