Freitag, 23.02.2018
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Nachrichten / Bergisches

Köln Diskussion nach Pferdeunglück auf Rosenmontagszug

Nach dem Unglück beim Kölner Rosenmontagszug fordern Tierschützer Pferde bei Karnevalsumzügen zu verbieten. Beim Rosenmontagszug waren gestern fünf Menschen verletzt worden, nachdem zwei Kutschpferde durchgegangen waren.


http://www.radioberg.de/berg/rb/1487260/news/bergisches

Offenbar wurden die Pferde vorher mit einer Flasche beworfen. Peter Lautz, der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Rhein-Berg, ist Pferdewirtschaftsmeister und spricht sich gegen ein Verbot aus.

 

Die Lautstärke und der Stresspegel treffe die Pferde beim Rosenmontagszug nicht unvorbereitet: "Die Pferde werden natürlich auf solche Veranstaltungen vorbereitet. Das wird auch überprüft. Man kan kann die Tieren desinsibilisieren auf di Sachen, die auf sie zukommen. Das kennt man auch bei der Ausbildung von Polizeipferden. Das ist ähnlich so zu sehen bei Pferden die auf Schützen - und auf Karnevalszügen gehen. Da wird viel gemacht, was auch jeweils immer überprüft wird."

 

Lautz sieht vor allem die Tradition in Gefahr. Es müsse mehr Rücksicht auf die Pferde beim Umzug genommen werden, zum Beispiel könne man die Lautstärke der Musik verringern.

NRW-Innenminister Reul sprach sich kurz nach dem Unglück gegen ein Verbot der Pferde aus. Ein Zug ohne Pferde sei Mist, sagte der Leichlinger.

 

Bei uns im Bergischen werden Pferde auf Karnevalszügen eher selten eingesetzt. Im Oberbergischen gar nicht. Im Rheinisch Bergischen sind in diesem Jahr Pferde auf den Zügen in Bergisch Gladbach und Kürten-Bechen mitgelaufen. Nach Angaben des Kreises hat es dabei keine Probleme gegeben.


(13.02.3018)


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