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VR-Tipp: Kingdom City Drowning: Ep.1 - The Champion

So sieht die erste in Echtzeit gerenderte VR-Serie aus

James ist "der Champion". Als Kind war er ein angesehener Gladiator und sah seine Zukunft "ganz weit oben". Heute sitzt er jedoch ganz unten, und zwar im Gefängnis von Kingdom City. Die letzte Mega-Metropole der Menschheit besteht aus immer weiter wachsenden Türmen, die Zuflucht vor den aufsteigenden giftigen Dämpfen der Welt darunter bieten sollen. Nun will James wieder nach oben - doch der Weg dorthin ist lang und erfordert Skrupellosigkeit.

So weit, so dystopisch. In düsteren Bildern zeigt "Kingdom City Drowning: Ep.1 - The Champion" (5 Euro, für Oculus Rift und HTC Vive erhältlich) die unwirtliche Unterwelt von Kingdom City. Der Titel des animierten Filmclips verrät bereits: Es sollen noch weitere Episoden folgen. Die erste dauert 23 Minuten und kommt mit vergleichsweise wenigen Szenen und Dialogen aus. In Echtzeit gerendert, ist es dem Zuschauer wie in einem Videospiel möglich, das Geschehen durch Kopfbewegungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Das erfordert andererseits potente Hardware, um den Film flüssig abzuspielen. Rausch- und Unschärfe-Filter sorgen dafür, dass "Kingdom City Drowning" filmhaft aussieht und nicht an die eher klaren und sauberen Polygon-Umgebungen von Computerspielen erinnert.

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Man möchte sich als Zuschauer fast dagegen wehren, in diese düstere Welt hineingezogen zu werden. Durch geschickte Schnitte, langsames Storytelling und nicht zuletzt die großartigen elektronischen Soundscapes von Protector 101 ist es schwer, sich der dichten, packenden Atmosphäre zu entziehen. Die zweite Folge soll noch im dritten Quartal dieses Jahres erscheinen, ein dritter Part ist ohne Termin.

Martin Heller

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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