Musik

Gefeuerter Gitarrist verklagt Fleetwood Mac

Lindsey Buckingham verklagt seine ehemalige Band Fleetwood Mac, nachdem diese ihn im Januar gefeuert hatte. Laut einem Dokument, das dem "Rolling Stone" vorliegt, wirft Buckingham seinen Bandmitgliedern unter anderem Vertragsbruch vor; dadurch sei ihm ein finanzieller Schaden entstanden. Buckingham glaubt, dass Streitigkeiten um eine anstehende Tournee zu seinem Rauswurf aus der Band geführt hätten: Während die anderen Mitglieder von Fleetwood Mac schon im August dieses Jahres auf Tour gehen wollten, habe er für einen späteren Termin plädiert, um zuvor noch sein Soloalbum promoten zu können.

Der Kalifornier Lindsey Buckingham gilt als Schlüsselfigur in der Entwicklung von Fleetwood Mac von der britischen Bluesgruppe zur Softrock-Sensation der 70-er. Buckingham und seine damalige Freundin Stevie Nicks traten der Formation 1975 bei und erweiterten deren Stil um den süffigen Westcoast-Sound jener Ära. An Meilensteinen wie "Fleetwood Mac" (1975), "Rumours" (1977) und "Tusk" (1979) hatte vor allem Buckingham als Komponist und Arrangeur große Anteile. Vergangenes Jahr veröffentlichte er gemeinsam mit seiner britischen Fleetwood-Mac-Kollegin das Album "Lindsey Buckingham Christine McVie".

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Mit Mike Campbell und Neil Finn hatte Fleetwood Mac bereits kurz nach dem Rausschmiss ihres Gitarristen Ersatz für Buckingham gefunden. Campbell war lange Jahre Gitarrist der Heartbreakers, der Band des 2017 verstorbenen Tom Petty. Der Neuseeländer Neil Finn wurde bekannt als Sänger und Songschreiber von Crowded House ("Don't Dream It's Over").

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Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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