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"Hallo Ivanka, Schluss damit!"

Auf Instagram wenden sich Stars an die Präsidententochter

Die US-amerikanischen Gesellschaft wirkt dieser Tage gespalten wie lange nicht. Kaum eine Debatte wühlte die Bürger allerdings so auf wie die von der Regierung forcierte Trennung von Migrantenfamilien. In einem vielfach geteilten offenen Brief wenden sich nun einige Prominente an die Verantwortlichen - allerdings nicht an Präsident Donald Trump, dessen Name nicht einmal erwähnt wird, sondern an dessen Tochter Ivanka, die diese Politik erst kürzlich in einem Fernsehinterview als "Tiefpunkt" bezeichnete.

Genau an diesem Punkt knüpfen die Verfasser des offenen Briefes an. Dass Ivanka Trump in dem Interview die Vergangenheitsform wählte, kreiden sie ihr besonders an. Denn 572 Minderjährige seien nicht wieder bei ihren Eltern, ein Kind war sogar verstorben: "Diese Krise dauert an." Auf zahlreichen prominenten Instagram-Profilen wie etwa von Amy Schumer oder Alexa Chung wurde der Beitrag geteilt. Die Verfasser fordern darüber hinaus den Rücktritt von Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen.

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Im Rahmen einer Art Abschreckungspolitik der Regierung Trump wurden illegale Einwanderer gleichsam als Straftäter verfolgt und somit vielfach von ihren Kindern getrennt. Diese Politik schockierte nicht nur das linksliberale Amerika. Obwohl ein Gericht die Vorgehensweise der US-Regierung für unzulässig erklärte und eine Frist setzte, waren zuletzt noch immer Hunderte Familien getrennt. In dem Brief heißt es dann auch recht deutlich: "Beendet diesen rassistischen, unmenschlichen und skrupellosen Missbrauch jetzt!"

Jan Treber

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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