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Fake oder nicht?

Laut einer Umfrage glaubt fast jeder dritte Deutsche, regelmäßig auf Falschnachrichten zu stoßen

Der Begriff "Fake News" hat eine kurze, aber bereits äußerst unrühmliche Karriere hinter sich. Falschnachrichten sind im besten Fall ärgerlich, im schlimmsten gefährden sie die Demokratie. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos fühlen sich mit 47 Prozent weniger als die Hälfte der Deutschen in der Lage, Falschnachrichten als solche zu erkennen. 42 Prozent der Befragten gaben an, selten oder nie Falschmeldungen in den Medien zu entdecken. Etwa jeder Dritte hingegen ist der Meinung, häufig Nachrichtenquellen zu konsumieren, die Falschnachrichten verbreiten.

Eine Besonderheit ist bei Vergleichen mit Zahlen anderer Länder auszumachen - etwa wenn man sich ansieht, wie viele der Befragten der Meinung sind, "bewusste Falschmeldungen" regelmäßig zu entdecken. Demnach ist das Misstrauen gegenüber den Medien mit 30 Prozent hierzulande weniger stark ausgeprägt als etwa in Serbien oder der Türkei (jeweils 79 Prozent) und insbesondere in Argentinien (82 Prozent). Auch gegenüber der Politik scheinen die Deutschen weniger verdrossen zu sein, als Ihnen gelegentlich nachgesagt wird. 40 Prozent stimmten mit der Aussage überein, Politiker würden die Menschen täuschen und in die Irre führen. In anderen Ländern waren es deutlich mehr.

Durchschnittlich 63 Prozent der weltweiten Teilnehmer waren sich übrigens sicher, Falschnachrichten zu erkennen. Insgesamt befragte das Institut Bürger aus 27 Ländern.

Jan Treber

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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