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Obi kämpft für sein Orange
© OBI
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Obi kämpft für sein Orange

Es ist ein Rechtsstreit, der richtig bunt werden könnte: Die Baumarktkette Obi mit Hauptsitz in Wermelskirchen kämpft ab heute am Bundesgerichtshof um ihre orange Hausfarbe. Konkurrent Hornbach will verhindern, dass Obi sich das knallige Orange exklusiv unter den Nagel reißt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 07.05.2026 04:27

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Es ist ein Rechtsstreit, der richtig bunt werden könnte: Die Baumarktkette Obi mit Hauptsitz in Wermelskirchen kämpft jetzt am Bundesgerichtshof um ihre orange Hausfarbe. Konkurrent Hornbach will verhindern, dass Obi sich das knallige Orange exklusiv unter den Nagel reißt.

Seit 2010 hat Obi seine orange Farbe als „abstrakte Farbmarke" angemeldet und sich die auch als Patent eintragen lassen. Doch Hornbach hat beantragt, die Marke zu löschen. Das Argument: Zu wenige Menschen würden beim Anblick des Orangetons automatisch an Obi denken. Sowohl das Deutsche Patent- und Markenamt als auch das Bundespatentgericht gaben Hornbach recht.

Die Wermelskirchener halten dagegen und kämpfen jetzt vor dem BGH: Orange sei ein zentraler und unverwechselbarer Bestandteil der Markenidentität von Obi. Das Problem: Auch andere großen Baumarktketten nutzen Orange oder Rot. Gutachten zur Wiedererkennung kommen für das Obi-Orange auf Werte zwischen 30 und 50 Prozent - dem Patentgericht war das zu wenig für einen exklusiven Farbschutz.

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